02.07.2011
Watchout Version 5
Auf der InfoComm 2011 hat Dataton eine neue Version von Watchout vorgestellt. Als Anwender der ersten Stunde hat CDS selbstverständlich sofort alle Lizenzen auf die neue Version 5 aufgerüstet. Hier stellen wir nun eine Übersicht der neuen Features vor (Quelle: Mediaservice Beddig Berlin, Dataton-Distributor):
In den vergangenen Jahren hat sich die international mehrfach ausgezeichneten Software WATCHOUT™ zur weltweit anerkannten professionellen Lösung entwickelt, wenn es um die Darstellung multimedialer Bildinhalte auf mehr als einem Bildschirm geht. WATCHOUT™ erlaubt Ihnen die Wiedergabe digitaler Bilddaten, bewegt oder unbewegt, auf beliebig vielen überlappenden ("Soft-edge") oder völlig unabhängigen Bildschirmen. Bildschirme können dabei Projektoren, PLASMA- oder TFT-Displays, LED-Wände oder jede andere Wiedergabetechnologie sein, die Bilddaten eines Grafikkartenausgangs darstellen kann. Unzählige Produzenten auf der ganzen Welt nutzen die Software für Live-Events, für Einsätze in TV-Shows und für Festinstallationen.
Im Juni 2011 hat der schwedische Hersteller Dataton das neue große Update WATCHOUT™ 5 vorgestellt, das die Arbeit mit dem Programm erneut verbessert und völlig neue Anwendungsbereiche erschließt.
Zu den neuen Funktionen in WATCHOUT™ 5 gehört u.a.:
- 3D-Effekte
Mit Einführung einer Tiefen-(Z)-Koordinate können jetzt alle Medienobjekte im 3D-Raum positioniert und über 3D-Bewegungspfade frei im Raum bewegt werden. Dazu kann auch die Perspektive frei definiert werden. Um die Positionierung zu erleichtern, kann das Stage-Fenster zusätzlich von der Seite oder von oben betrachtet werden. Unter Nutzung von Compositions lassen sich so einfach wirkungsvolle 3D-Effekte aus 2D-Bildmaterial erstellen. - Stereoskopie
Unter Nutzung der Stage Tiers können die Display Ausgänge für linke und rechte Bildkanäle definiert werden. Die globale Einstellung der stereoskopischen Wirkung (Augenabstand) erlaubt die Anpassung an unterschiedliche Bildgrößen. Natürlich können auch "echte" stereoskopische Videos abgespielt werden. - Inputs
Neben der Möglichkeit, WATCHOUT™ über Timecode, DMX oder MIDI zu steuern, wurde das TCP/IP Netzwerkprotokoll um frei definierbare Inputs erweitert und die Unterstützung von 16-bit DMX-512 integriert. Über diese Eingangsparameter lassen sich nunmehr auch die Position von Bildern oder Videos im 3D-Raum, Skalierungen und Rotationen dynamisch steuern. Dies schafft neue Möglichkeiten, um mit WATCHOUT™ auch über externe Sensoren, Touchinterfaces oder Trackingsysteme zu interagieren. - Dynamic Image Server
Diese neue Programmkomponente erlaubt die Integration von sich kontinuierlich ändernden Inhalten in WATCHOUT™, wie z.B. RSS Feeds, Texteingaben, Webseiten oder Abstimmungssystemen. Auch Bildmaterial läßt sich so sehr einfach über den Server aktualisieren, ohne diese Inhalte jeweils über die Updatefunktion übertragen zu müssen. Ein einzelner Server kann dabei gleichzeitig verschiedene Bilder für verschiedene WATCHOUT™ Display Computer generieren und diese über Netzwerk streamen. Über Adobe Flash oder Java-Script läßt sich so individueller Live-Content kreieren. - Display Watchdog
WATCHOUT™ 5 installiert auf den Display Computern einen Watchdog, der die Funktion der Wiedergabesoftware überwacht und im Notfall neu starten kann. Gleichzeitig wird auf jedem Display Computer ein Logfile generiert, das zur Überwachung von Installationen ausgewertet werden kann. - Movieexport
WATCHOUT™ 5 erlaubt den Export von Auxiliary Timelines. Bildmaterial wird dabei in voller Auflösung exportiert. - Neue Skalierungs Engine
WATCHOUT™ 5 unterstützt jetzt die "Infinite Scaling Technology", wodurch sich auch großes Bildmaterial ohne Leistungseinbußen in weiten Bereichen herunter skalieren läßt. Auch im Stage-Fenster wird der Content jetzt in voller Auflösung dargestellt. - Audio
In Audio Cues wird in WATCHOUT™ 5 die Wellenform dargestellt, was das Finden von Synchronpunkten für andere Medien erleichtert. Eine globale Audiopegel Einstellung erlaubt, falls erforderlich, die Erhöhung von Audiopegeln für einzelne Cues. Neben der Lautstärke kann jetzt auch die Balance des Audiosignals durch Tween-Tracks beeinflußt werden. - Unterstützung von mehrkanaligen Grafikkarten unter Windows
7
Durch Unterstützung der ATI Eyefinity Technologie lassen sich, je nach Rechnerperformance, mehrere Grafikkartenausgänge eines Displaycomputers völlig individuell ansprechen, was insbesondere für stereoskopische Präsentationen interessant ist, aber auch für Anwendungen im Digital Signage Bereich und anderen Festinstallationen.
Noch immer ist die Vorgehensweise einfach und schnell:
- Produzieren Sie einfach Ihre Bildinhalte in beliebigen Programmen, wie Adobe Photoshop oder Illustrator, Macromedia Freehand oder Microsoft Powerpoint, um nur einige Beispiele zu nennen. Die vollständige Integration von Live-Quellen, wie Kameras oder externen Computerbildschirmen wird ebenfalls unterstützt.
- Plazieren Sie die Datei-Icons in den unterschiedlichen Layern des Timeline-Fensters und editieren Sie dann den genauen zeitlichen Ablauf, Transparenzen, Überblendungen, Skalierungen und andere Effekte.
- Verbinden Sie anschließend die Ausspielrechner mit entsprechenden Wiedergabemedien, wie Plasmascreens, Projektoren oder Videocubes.
- Verbinden Sie die Ausspielrechner über ein übliches Ethernet Netzwerk mit dem Produktionsrechner oder einer Mediensteuerung - und starten Sie die Show.
Sie werden erstaunt sein, wie einfach und schnell Sie zu einer überzeugenden Präsentation kommen können.